Tipp: Baby trinkt nicht genug?


Was Sie dafür tun können, damit Ihr Baby genug an Ihrer Brust trinkt.



Der menschliche Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wassern. Bei Ihrem Säugling ist der Wasseranteil sogar noch höher. Da ist es umso wichtiger, dass Ihr Baby auch genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Nur so ist eine vorbildliche Entwicklung der Organe und des Stoffwechsels gewährleistet. Über die Gefahren des Flüssigkeitsmangels lesen werdende Mütter und auch Väter während der Schwangerschaft in sämtlichen Fachbüchern, Zeitschriften und Broschüren. Kein Wunder das beim Stillen unser erste Sorge ist, ob das Baby auch genügend trinkt.


Wenn Ihr Kind während der Stillzeit ausreichend Gewicht zunimmt, brauchen Sie sich über Defizite im Flüssigkeitshaushalt erfahrungsgemäß keine Sorgen zu machen. Sollten Sie immer noch zweifeln, dann können Sie auch mit der oben beschriebenen Wiegeprobe feststellen, wie viel Ihr Baby tatsächlich trinkt. In der sechsten bis achten Woche sollten dies im Durchschnitt zwischen 700 und 800 ml pro Tag sein. Wenn der Wert tatsächlich nach unten abweicht, sollten Sie dies mit Ihrem Kinderarzt besprechen.





Ich rate auch davon ab, ohne vorherige Absprache mit dem Kinderarzt, während der Stillzeit Tee zu verabreichen. Währen der Stillzeit genügt normalerweise die Muttermilch voll und ganz, um den Durst Ihres gesunden Säuglings zu stillen. Der Kinderarzt wird feststellen, ob tatsächlich ein Flüssigkeitsmangel besteht und dann auch dementsprechend agieren.


Sie können vorab auch zu Hause feststellen, ob Ihr Kind zu wenig Flüssigkeit erhalten hat. Die Windel ist hierfür ein wichtiges Indiz. Hat Ihr Säugling in den letzten sechs Stunden nicht eingenässt und ist der Urin über längere Zeit dunkelgelb, liegt die Vermutung nahe, dass dem kleinen Körper tatsächlich Flüssigkeit fehlt.


Beobachten Sie Ihr Kind. Ist es antriebslos? Hat es keine Lust zum Spielen? Fließen beim Weinen keine Tränen und beobachten Sie nur selten einen Lidschlag? Auch, wenn die Lippen und der Mund trocken und klebrig sind, könnte Ihrem Säugling Flüssigkeit fehlen.


Ich empfehle Ihnen, sich zu diesem Thema nicht verrückt machen zu lassen. Wenn Sie allerdings einen begründeten Verdacht hegen, oder oben genannte Symptome an Ihrem Baby feststellen, sollten Sie einen Kinderarzt konsultieren.