Tipp: Kontrolle beim Stillen



So stellen Sie sicher, dass Ihr Baby genug beim Stillen trinkt

Wer sein Baby stillt, hat leider gar keinen Anhaltspunkt, welche Menge der Säugling zu jeder Mahlzeit verzehrt. Hier empfehle ich Ihnen, ein Gewichtstagebuch anzulegen. Keine Angst, Sie müssen Ihren Sprössling nicht vor und nach jeder Mahlzeit wiegen. Das würde Sie nur unnötig verunsichern. Es genügt durchaus, wenn Sie anhand Ihrer Aufzeichnungen feststellen können, dass Ihr Baby seinem Alter entsprechend ausreichend zunimmt. Dass heißt, Sie legen Ihren Säugling maximal einmal täglich auf eine geeignete Waage. Sie müssen Ihr Kind auch nicht jeden Tag wiegen, falls Ihnen das zu mühsam ist. Aber einmal in der Woche sollte auf jeden Fall Wiegetag sein.


Zerbrechen Sie sich bitte nicht den Kopf, wenn Sie der Meinung sind, Ihr Baby trinkt zuviel. Einen Säugling kann man praktisch nicht überfüttern. Nur ein unbedeutender Prozentteil unserer Babys liegt 20 % über dem Normalgewicht. Aber auch diese drei Prozent haben besser Übergewicht als Untergewicht, was wesentlich dramatischer wäre. Fehlt es einem Säugling an Gewicht, ist eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung nicht mehr gewährleistet. Seien Sie also kein Verächter des Babyspecks, denn bei Säuglingen gelten keine Schönheitsideale.


Glauben Sie nicht, dass aus einem dicken Baby nur ein dicker Erwachsener heranwachsen kann. Auch die Fettdepots müssen sich bei Ihrem Säugling erst entwickeln.


Mütter, die Ihr Kind stillen, brauchen sich hier ohnehin keine Gedanken zu machen. Denn gestillte Kinder können einfach nicht zu dick werden. Auch die Eltern, die Ihre Babys mit Fläschchen großziehen, dürfen sich getrost zurücklehnen, wenn Sie für Ihren Sprössling eine altersgerechte Nahrung ausgewählt haben und sich bei der Zubereitung an die Mengenangaben der Hersteller halten.


Wir Mütter von trinken-baby raten Ihnen, Ihr Kind trotzdem nicht zu zwingen, ein Fläschchen leer zu trinken.