Verweigerung Trinken


So finden Sie heraus, weshalb Ihr Baby nicht trinken mag.


Es kann vielerlei Gründe haben, warum Ihrem Sonnenschein sein Trinken nicht schmeckt oder er sein Fläschchen ganz verweigert. Wir Eltern reagieren auf dieses Verhalten immer sehr besorgt und es bereitet uns große Kopfzerbrechen, um eine Lösung zu finden, diesen Zustand wieder zu ändern.


Hält die Appetitlosigkeit nur für einen Tag an, sind die Sorgen von Müttern und Vätern meist unbegründet. Sie werden bemerken, dass Ihr Kind die entgangenen Mahlzeiten wieder einholt. Auch bei einem Baby ist der Hunger nicht jeden Tag gleich groß. Das kennen wir ja von uns Erwachsenen auch.


Wir Mütter von trinken-baby wissen aus eigener Erfahrung, dass wir Eltern immer gleich das Schlimmste denken, wenn sich bei unserem Sprössling kein wirklicher Durst auf die Milchmahlzeiten einstellen will. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich mit dem mangelnden Appetit auch erste Krankheitssymptome, wie Fieber oder Durchfall bemerkbar machen. Aber gerade dann ist es besonders wichtig, dem kleinen Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen.
Sie werden in diesem Fall ohnehin einen Kinderarzt aufsuchen. Der wird Ihnen eventuell raten, einen Fencheltee mit Anis und Kümmel zuzubereiten. Ihr Säugling entdeckt einen neuen Geschmack, was einen neuen Anreiz gibt, zu trinken.








Versuchen Sie folgendes:


Besonders bei der ersten Geburt unterschätzen wir Mütter oft die Anlaufschwierigkeiten, die das Stillen mit sich bringen kann. Hier sind unsere Geduld und Liebe gefragt, wenn die Kleinen am Anfang nicht wirklich an der Brust trinken wollen. Glücklicherweise stehen uns während dieser schwierigen Zeit erfahrene Hebammen zur Seite, die auch oft ein paar Hausmittelchen parat haben, um den Säugling erfolgreich anlegen zu können. Nach ein paar Tagen hat sich die Situation dann eingespielt und Mutter und Kind sind ein tolles Team, wenn es um das Trinken geht.


Auch wenn das Baby seine erste Beikost erhält, kann es immer wieder vorkommen, dass Ihr Kind nach und nach die Brust oder das Fläschchen verweigert. Ihr Kind wird zum Feinschmecker und bevorzugt Brei oder püriertes Gemüse. Vielleicht findet es Ihr Sprössling auch einfach nur interessanter im Hochstuhl zu sitzen und mit dem Löffel zu essen. Das ist die normale Entwicklung unserer Kinder.


Wir wissen, dass es besonders uns Müttern schwer fällt, wenn wir sehen, dass unsere Kleinen sich mehr und mehr von der Flasche weg entwickeln. Während der Zeit des Anlegens an die Brust oder des Fläschchen trinkens konnten Sie Ihrem Baby noch das Gefühl von Geborgenheit geben und genossen das innige Verhältnis. Dieser Verlust fällt Ihnen jetzt vielleicht schwerer, als Ihrem Kind. So ist es verständlich, wenn Sie vor allem als Mutter, sehr besorgt reagieren, wenn Ihr Baby auf einmal das Fläschchen verweigert, das ihm jetzt schlichtweg nicht mehr schmeckt.


Natürlich müssen Sie sich jetzt angewöhnen, Ihrem Sprössling immer wieder Wasser oder ungesüßten Tee zum Flüssigkeitsausgleich anzubieten, da der Flüssigkeitsgehalt der Milchnahrung ja nun nach und nach wegfällt.